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Ratgeber Festgeld - Für wen ist das Festgeldkonto interessant?
Das Festgeldkonto eignet sich sehr gut für risikoaverse Verbraucher. Wenn man also eher kein Risiko von Zinsschwankungen der Märkte und der Banken eingehen möchte ist man beim Festgeld bestens aufgehoben. Anders als beim Tagesgeld ist die Zinshöhe am Anfang der Investition klar definiert. Dafür muss man aber sein Geld für den vereinbarten Zeitraum bei der jeweiligen Bank deponieren. Im Vergleich zum Tagesgeld hat man bei einem Festgeldkonto zwar weniger Risiko ist aber nicht so flexibel, da man bis zum Ablauf der definierten Investitionsdauer nicht über sein Geld frei verfügen kann. Diese Investitionsform eignet sich also für Sparer, die während der Investitionsdauer durchaus über den investierten Betrag verzichten könnten. In diesem Fall trennen wir uns zwar gedanklich für diesen Zeitraum von unserem Geld, wissen aber dass es gut aufgehoben ist und für die vereinbarte Zinshöhe Zinserträge generiert. Somit die geeignete und sichere Geldanlage für gemütliche und risikoaverse Verbraucher.Wie sind die Laufzeiten und Zinsen bei Festgeldkonten?
Bei Festgeldkonten liegen die Laufzeiten üblicherweise bei 6 bis 120 Monaten. Heutzutage bieten aber viele Banken auch Festgelder mit kürzeren Laufzeiten an um den Verbrauchern noch mehr entgegenzukommen.
> Der Grundsatz lautet aber stets: "Je länger die Laufzeiten desto höher fällt der Zins aus bzw. je kürzer die Laufzeit desto niedriger der Zinssatz."
Somit muss jeder Kunde von Festgeldkonten sich für die für ihn passende Variante entscheiden. Wir raten nicht die gesamten Ersparnisse in ein Festgeldkonto zu stecken, da man in diesem Fall sein gesamtes Geld blockiert und bei unvorhersehbaren Ereignissen somit gar nicht auf seine Ersparnisse zurückgreifen kann. Nur in besonderen Fällen kommt es vor, dass man das angelegte Geld aus einem Festgeldkonto herausziehen kann. Dieses ist dann aber auch mit niedrigeren Zinsen einhergehend.
Die Zinsen sind bei Festgeld von vorneherein definiert. Dies bedeutet, dass man im Falle von sinkenden Leitzinsen nicht schlechter gestellt wird aber im Falle von steigenden Leitzinsen innerhalb der Investitionsdauer davon nicht profitiert.
Wie ist die Einlagesicherung bei Festgeldkonten?
In diesem Fall gilt in Deutschland grundsätzlich seit dem 1. Juli 2009 die staatliche Einlagensicherung, welche pro Anleger einen Betrag von höchstens 50.000 Euro absichert. In Zukunft gibt es Pläne die Sicherungshöhe auf 100.000 Euro anzuheben. Viele Banken bieten durch private Einlagensicherungsfonds auch eine noch höhere Absicherung. Dieses ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Heutzutage ist man also unabhängig von den zusätzlichen Absicherungen der Banken bis zu dem Anlagebetrag von 50.000 Euro zu 100% abgesichert.
Festgeld zusammengefasst!
- Laufzeiten bei Festgeld: üblichererweise zw. 6 und 120 Monaten
- Zinsen und Laufzeit sind zu Anfang der Investition bereits festgelegt
- Bei sinkenden Leitzinsen bleibt der Zins erhalten und man erleidet keinen Nachteil
- Bei steigenden Leitzinsen bleibt der Zins erhalten und man profitiert nicht
- Anleger sollten nicht die gesamten Ersparnisse investieren um flexibel zu bleiben
- staatliche Einlagesicherung liegt bei 50000 Euro
- viele Banken bieten eine zusätzliche Einlagesicherung an
- Für Anleger, die kein Zinsrisiko eingehen wollen
Hat ihnen unser Festgeldratgeber gefallen? Dann schauen sie doch auch in unseren Festgeldvergleich. Der Vergleich stellt eine gute Entscheidungsgrundlage dar, falls sie auf der Suche nach dem richtigen Festgeldkonto sind.
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